{"id":113,"date":"2023-10-19T12:34:41","date_gmt":"2023-10-19T10:34:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.antecedo.eu\/?p=113"},"modified":"2024-10-12T12:06:16","modified_gmt":"2024-10-12T10:06:16","slug":"newsletter-oktober-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/newsletter-oktober-2023\/","title":{"rendered":"Newsletter Oktober 2023"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">HUNDERT JAHRE RISIKO<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass wir heute in krisenhaften Zeiten leben, ist mittlerweile zur allgemeinen Erkenntnis geworden. Als Asset Manager k\u00f6nnen wir an dieser Entwicklung nur wenig \u00e4ndern, wir k\u00f6nnen uns aber darauf einstellen. Die professionellen Fragen, die hier zu beantworten sind, lauten: Mit welchen Auswirkungen an den Kapitalm\u00e4rkten muss ich rechnen, und wie kann ich mich darauf einstellen? Vielleicht kann uns ja ein Blick in die Vergangenheit weiterhelfen?<\/p>\n\n\n\n<p>Um uns diesen Risikofragen anzun\u00e4hern, haben wir die letzten 100 Jahre, beginnend mit dem Jahr 1923, analysiert. Datenbasis war die Kursentwicklung des S&amp;P-500-Aktienindex. Dieser Index bildet auch heute noch einen gr\u00f6\u00dferen Anteil des gesamten Aktienmarktes ab, und die Entwicklung in den USA ist nicht von extremen Br\u00fcchen unterbrochen, wie dies in anderen M\u00e4rkten der Fall w\u00e4re. Unsere Aussagen werden hierdurch nat\u00fcrlich etwas US-lastig, aber f\u00fcr eine grundlegende Risikobetrachtung ist dies vertretbar.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen 100 Jahren hat es insgesamt 31 Jahre im S&amp;P 500 mit negativem Aktienmarktergebnis gegeben. Also statistisch alle 3,2 Jahre. Wenn es ein Verlustjahr gab, dann betrug der Wertr\u00fcckgang im Durchschnitt 14,3% im Kalenderjahr. Wir haben diese Berechnungen auch f\u00fcr verschiedene Verlustschwellen durchgef\u00fchrt. Den \u00dcberblick hierzu gibt die folgende Tabelle:<\/p>\n\n\n\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.antecedo.eu\/files\/antecedo\/artikel\/publikationen\/Grafiken\/2023-03\/Antecedo%20Newsletter%20O3_2023-01.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"148\"><br><br>Die schlimmsten Verluste entstanden 1931 mit minus 47,1%, 1937 mit minus 38,6% und 2008 mit minus 38,5%.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch diese reine Kalenderjahresbetrachtung greift zu kurz. Denn es gab gro\u00dfe Abw\u00e4rtsbewegungen, die aber schon innerhalb eines Jahres ausgeglichen wurden, oder Abw\u00e4rtsbewegungen, die l\u00e4nger andauerten und zu viel h\u00f6heren Verlusten f\u00fchrten, als dies die Kalenderjahresbetrachtung suggeriert. F\u00fcr einen Anleger und sein Risikomanagement ist aber nicht nur die Jahresbetrachtung bedeutsam, sondern die Frage, wie viel h\u00e4tte ich insgesamt verlieren k\u00f6nnen und h\u00e4tte ich solche Verluste \u00fcberhaupt ausgehalten?<\/p>\n\n\n\n<p>In der folgenden Tabelle haben wir die unserer Ansicht nach zehn wichtigsten Krisen der letzten 100 Jahre aufgef\u00fchrt. Dazu die Angabe, wie hoch der maximale Verlust im S&amp;P 500 war, gemessen von letzten Hochpunkt vor der Krise bis zum absoluten Tiefpunkt. In der letzten Spalte haben wir angegeben, ob die Ursache der Krise an den Finanzm\u00e4rkten zu suchen war oder ob es sich um ein externes Ereignis gehandelt hat, das durch die Analyse der Finanzm\u00e4rkte nicht vorhersehbar gewesen w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.antecedo.eu\/files\/antecedo\/artikel\/publikationen\/Grafiken\/2023-03\/Antecedo%20Newsletter%20O3_2023-02.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"191\"><br><br>Es verwundert vielleicht, dass wir den Kursr\u00fcckgang von 2022, der in der Spitze minus 22% \u00fcbertraf (mehr als die Emerging-Markets-Krise 1998), nicht in unserer Liste der Krisen ber\u00fccksichtigen. Es h\u00e4tte aber noch mehr Zeitr\u00e4ume mit gr\u00f6\u00dferen Kursr\u00fcckg\u00e4ngen gegeben und f\u00fcr unsere Einstufung zu einer Krise fehlt hier ein entscheidendes Element.<br>Eine B\u00f6rsenkrise dr\u00fcckt sich nicht nur durch den Kursr\u00fcckgang aus, sondern auch durch das ihr innewohnende \u00dcberraschungsmoment. Dies zeigt sich in sehr hohen Tagesausschl\u00e4gen und stark ansteigenden Volatilit\u00e4ten, verbunden mit der Tatsache, dass innerhalb der Krise ihr Tiefpunkt kaum absehbar ist und immer die M\u00f6glichkeit besteht, dass alles noch viel schlimmer kommen kann. Dies fehlt im Kursr\u00fcckgang 2022. Dieser Abstieg vollzieht sich recht kontinuierlich ohne gro\u00dfe Tageseinbr\u00fcche und stark steigende Volatilit\u00e4ten. Die Kursr\u00fcckg\u00e4nge 2022 sind letztendlich eine Reaktion auf ein ver\u00e4ndertes Zinsumfeld. Die Panik echter Krisen fehlte hier aber.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir auf die Liste der Krisen schauen, f\u00e4llt auf, dass manche Krisen in recht kurzen Abst\u00e4nden aufeinander folgen (z.B.: 1929, 1937, 1939 oder 1998, 2000, 2008) und es auf der anderen Seite lange Abschnitte ohne echte B\u00f6rsenkrisen gibt (von 1942 bis 1969). Dieses B\u00f6rsenverhalten in Phasen k\u00f6nnen wir auch erkenntlich machen, indem wir die Anzahl der Jahre mit einem Jahresergebnis unter -10% in einem rollierenden 8-Jahres-Zeitraum messen. Die H\u00e4ufigkeit von so schlechten B\u00f6rsenjahren in einem relativ \u00fcberschaubaren Zeitraum zeigt die n\u00e4chste Grafik.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.antecedo.eu\/files\/antecedo\/artikel\/publikationen\/Grafiken\/2023-03\/Antecedo%20Newsletter%20O3_2023-03.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Ein Wert von vier in der Darstellung bedeutet, dass im Durchschnitt jedes zweite B\u00f6rsenjahr mehr als minus 10% Verlust eingebracht hat. Einen Wert von null oder eins in einem 8-Jahres-Zeitraum halten wir f\u00fcr eine ruhige Zeit. Zwei zeigt schon eine Phase gestiegener Risiken an, und bei drei oder mehr Kurseinbr\u00fcchen in relativ kurzer Zeit kann ein Anleger kaum noch Geld am Aktienmarkt verdienen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der historischen Betrachtung k\u00f6nnen wir abwechselnde Phasen hoher und eher niedriger Risiken beobachtet. Die L\u00e4nge einer solchen Phase liegt grob betrachtet zwischen 10 und 20 Jahren. Unsere Jahrhundertbetrachtung beginnt mit dem Ende der Aufschwungsphase nach dem ersten Weltkrieg, die als die \u201eGoldenen 20er\u201c in Erinnerung geblieben ist. Reichlich vorhandene Liquidit\u00e4t und bahnbrechende technologische Neuerungen (Automobil, Flugzeug, Rundfunk, elektrische Hausger\u00e4te etc.) hatten zu stark steigenden Aktienkursen gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem B\u00f6rsencrash von 1929 endet diese Phase und ein Zeitabschnitt h\u00f6chster Risiken beginnt. Zun\u00e4chst als gro\u00dfe Weltwirtschaftskrise mit in der Folge extremem Vertrauensverlust in demokratische Gesellschaftsstrukturen. Daran anschlie\u00dfend in mehreren L\u00e4ndern der Systemwechsel hin zu autorit\u00e4ren und faschistischen Gesellschaftsformen. Die Kriege, die diese Systemwechsel herbeif\u00fchren, beginnen 1936 (Spanischer B\u00fcrgerkrieg), 1937 (\u00dcberfall Japans auf China) und 1939.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Hochrisikophase an der B\u00f6rse endet schon deutlich vor dem eigentlichen Kriegsende, als im Jahresverlauf 1942 klar wird, dass die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewinnen werden. Hier beginnt die l\u00e4ngste Aufschwungsphase des B\u00f6rsenjahrhunderts, die bis weit in die 60er Jahre tragen wird. Gepr\u00e4gt ist dieser Zeitabschnitt von amerikanischer Dominanz, der Umsetzung vieler technologischer Neuerungen in den privaten Bereich (Pkw, Flugreisen, Fernsehen etc.) und einem weltweit steigenden Wohlstand, der uns in Deutschland als das Wirtschaftswunder in Erinnerung geblieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab den 60er Jahren nehmen die Risiken mit dem sich versch\u00e4rfenden Ost-West-Konflikt und anziehenden Inflationsraten infolge zunehmender Knappheit an Arbeitskr\u00e4ften zu. Ab 1969 sehen wir dann eine Phase hoher Risiken. Zum einen k\u00f6nnen die Unternehmensgewinne nicht mehr wachsen wie zuvor, zum anderen zeigt der Vietnamkrieg klar das Ende der alleinigen amerikanischen Dominanz. Die \u00d6lkrise 1973 steigert den Inflationsdruck nochmals auf dann zweistellige Jahresraten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Phase wird Mitte der 80er Jahre abgel\u00f6st von einem Zeitraum niedrigster Risiken am Aktienmarkt. R\u00fcckbesinnung auf eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, die erste Phase der digitalen Revolution und das Ende des Ost-West-Konfliktes bestimmen diese Zeit. Ab der Jahrtausendwende folgt die \u00c4ra der neuen Finanzkrisen. Zuerst f\u00fchrt die dramatische \u00dcberbewertung bei Technologieaktien zu anhaltenden Kursr\u00fcckg\u00e4ngen, die ab 2001 noch durch die Anschl\u00e4ge vom 11. September um eine politische Krise erg\u00e4nzt werden. Wenige Jahre sp\u00e4ter f\u00fchrt die leichtsinnige, ungez\u00fcgelte Kreditvergabe aus den Boomjahren fast zum Zusammenbruch des Bankensystems und damit zur Finanzkrise von 2008.<\/p>\n\n\n\n<p>Hieran schlie\u00dft sich erneut eine Phase niedriger Risiken an, die uns heute als gro\u00dfe Globalisierung bekannt ist. Innerhalb weniger Jahre kann die Welt, angef\u00fchrt von zuvor zur\u00fcckgebliebenen Staaten wie China, Wohlstandszuw\u00e4chse erzielen wie noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Am Ende dieser Phase des Aufschwungs und der niedrigen Risiken stehen wir heute. Dass sich diese Phase doch noch weiter fortsetzt, ist m\u00f6glich, aber es bestehen Zweifel.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Betrachtung der 100 Jahre sind uns einige Faktoren aufgefallen, die jeweils typisch waren f\u00fcr ruhige Zeiten und Krisenzeiten. In Zeitr\u00e4umen mit h\u00e4ufigen Kurseinbr\u00fcchen sind meistens folgende Faktoren zu finden:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Am Ende einer Aufschwungsphase, vor dem Wechsel in eine Risikophase, besteht normalerweise eine Knappheit an verf\u00fcgbaren Arbeitskr\u00e4ften. So betrug die Arbeitslosigkeit in den USA 1928 3,3%. Bis 1934 stieg sie auf unglaubliche 23,6% an. 1969 lag die Arbeitslosenquote bei 3,4%, um bis 1975 auf 8,5% zu steigen, und von 2000 bis 2010 stieg die Arbeitslosigkeit von 3,97% auf 9,28%.<\/li>\n\n\n\n<li>Ebenfalls in allen drei Risikophasen anzutreffen war eine ungew\u00f6hnlich starke Ver\u00e4nderung des Geldwertes. Die Weltwirtschaftskrise war begleitet von einer unglaublichen Kapitalvernichtung und einer extremen Deflation. In allen anderen, auch kleineren Krisen, bestanden dagegen leichte oder auch starke inflation\u00e4re Tendenzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch konfliktbeladene internationale Beziehungen erh\u00f6hen die Wahrscheinlichkeit, eine Zeit gr\u00f6\u00dferer Einbr\u00fcche an den B\u00f6rsen zu erleben. Damit sind hier nicht unmittelbare Kriegsauswirkungen gemeint, aber zur\u00fcckgehende internationale Zusammenarbeit erh\u00f6ht zum einen den Inflationsdruck und zum anderen lenkt sie Investitionen in unproduktive Bereiche. Auf dem H\u00f6hepunkt des Ost-West-Konfliktes gaben die westlichen L\u00e4nder im Durchschnitt j\u00e4hrlich zwischen 4% und 6% ihrer Wirtschaftsleistung f\u00fcr R\u00fcstung aus. Daf\u00fcr kann es gute Gr\u00fcnde geben, aber Waffen zu bauen, von denen man hofft, sie nicht zu brauchen, ist nat\u00fcrlich unproduktiv. Und ein R\u00fcstungswettlauf unterliegt eigenen Gesetzen. Wenn ein Land wirtschaftlich kleiner ist als das andere, dann muss es einen \u00fcberproportional gr\u00f6\u00dferen Anteil seiner Wirtschaftsleistung einsetzen, um gleichziehen zu k\u00f6nnen. Auf Dauer wird es damit irgendwann entweder seine Wirtschaft ruinieren, oder es muss aus dem R\u00fcstungswettlauf aussteigen, oder es muss die milit\u00e4rische Entscheidung suchen.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Betrachten wir unsere heutige Situation, dann m\u00fcssen wir feststellen, dass viele der genannten Voraussetzungen f\u00fcr eine Phase gr\u00f6\u00dferer Kursr\u00fcckg\u00e4nge an den Aktienm\u00e4rkten heute vorliegen. Nat\u00fcrlich ist es noch nicht zwangsl\u00e4ufig, dass wir in eine solche Krisenphase laufen, aber die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr ist relativ hoch. Es k\u00f6nnen auch Entwicklungen eintreten, die dieses Risiko wieder vermindern, wie beispielsweise eine neue Phase verst\u00e4rkter internationaler Zusammenarbeit (z.B. die Freihandelszone zwischen Europa und Amerika) oder technologische Entwicklungen, die zu gro\u00dfen Produktivit\u00e4tsfortschritten f\u00fchren. Aber absehbar sind solche Entwicklungen nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sollte sich jetzt ein Anleger verhalten, der sich der anhaltenden Risikophase an den B\u00f6rsen bewusst ist. Alles verkaufen? Eher nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Analysen sind nicht gemacht, um genau vorherzusagen, was geschehen wird. Die Zukunft ist noch offen und Stand heute gibt es verschiedene Entwicklungen, die m\u00f6glich sind. Nur, das zeigen unsere Analysen: Die Wahrscheinlichkeit einer unerfreulichen B\u00f6rsenentwicklung hat zugenommen. Darauf sollte sich der Anleger im Risikomanagement einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Risikomanagement, wie bei den Verteidigungsausgaben, hofft man, dass man es nicht braucht. Der Risikomanager sollte sich aber fortlaufend darauf einstellen, dass im folgenden Jahr ein gr\u00f6\u00dferer B\u00f6rseneinbruch (Kursr\u00fcckgang st\u00e4rker als -30%) erfolgt. Als zweites sollte man sich im Risikomanagement darauf vorbereiten, dass es innerhalb von drei Jahren zwei Kursr\u00fcckg\u00e4nge geben k\u00f6nnte, der zweite in etwas geringerer Gr\u00f6\u00dfenordnung (einmal -30% und einmal -20%). Wenn meine Anlagestrategie so aufgestellt ist, dass ich beide Szenarien akzeptieren kann, dann habe ich zun\u00e4chst einmal die Grundlagen f\u00fcr ein funktionierendes Risikomanagement geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kann nat\u00fcrlich immer noch schlimmer kommen, aber Risikomanagement erfordert nicht, alle m\u00f6glichen Gefahren von Anfang an zu vermeiden. Das w\u00fcrde jede Kapitalanlage nahezu unm\u00f6glich machen. Es fordert, in einer zweiten Stufe einen Plan zu haben, wenn es doch schlimmer kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sollte meine Anlagestrategie die dargestellten Risikoszenarien nicht aushalten, dann sollte man sich des Risikos bewusst sein, das man im historischen Vergleich eingeht. Oder man sollte \u00fcber Ma\u00dfnahmen und Prozesse im Risikomanagement nachdenken. In K\u00fcrze werden wir in einem weiteren Newsletter eine neue Fondskonzeption vorstellen, die ein Aktieninvestment mit integriertem Risikomanagement verbindet. Vielleicht w\u00e4re ein solcher Investmentstil auch f\u00fcr Sie hilfreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss w\u00fcnsche ich Ihnen, dass die Risiken vielleicht doch niedriger sind, als die Historie dies nahelegt, und ganz sicher w\u00fcnsche ich uns allen keinen Krieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Kay-Peter T\u00f6nnes<br>Bad Homburg v.d.H., den 19.10.2023<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Disclaimer<\/h4>\n\n\n\n<p>Diese Unterlage der Antecedo Asset Management GmbH enth\u00e4lt Informationen, die aus \u00f6ffentlichen Quellen stammen, die wir f\u00fcr verl\u00e4sslich halten. Wir \u00fcbernehmen jedoch keine Garantie f\u00fcr die Richtigkeit oder Vollst\u00e4ndigkeit dieser Informationen. Antecedo beh\u00e4lt sich unangek\u00fcndigte \u00c4nderungen der in dieser Unterlage zum Ausdruck gebrachten Meinungen, Vorhersagen, Sch\u00e4tzungen und Prognosen vor und unterliegt keiner Verpflichtung, diese Unterlage zu aktualisieren oder den Empf\u00e4nger in anderer Weise zu informieren, falls sich eine dieser Aussagen ver\u00e4ndert hat oder unrichtig, unvollst\u00e4ndig oder irref\u00fchrend wird. Diese Unterlage dient ausschlie\u00dflich der Information und ist nicht auf die speziellen lnvestmentziele, Finanzsituationen oder Bed\u00fcrfnisse individueller Empf\u00e4nger ausgerichtet. Bevor ein Empf\u00e4nger auf Grundlage der in dieser Unterlage enthaltenen Informationen oder Empfehlungen handelt, sollte er abw\u00e4gen, ob diese Entscheidung f\u00fcr seine pers\u00f6nlichen Umst\u00e4nde passend ist, und sollte folglich seine eigenst\u00e4ndigen lnvestmententscheidungen, wenn n\u00f6tig mithilfe eines unabh\u00e4ngigen Finanzberaters gem\u00e4\u00df seiner pers\u00f6nlichen Finanzsituation und seinen lnvestmentzielen treffen. Diese Unterlage ist kein Angebot oder Teil eines Angebots zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten, noch stellt diese Unterlage eine Grundlage f\u00fcr irgendeinen Vertrag oder irgendeine Verpflichtung dar. Antecedo haftet f\u00fcr diese Unterlage oder die Verwendung ihrer Inhalte nicht.<br><br>Vergangenhe\u0131tswerte sind keine Garantie f\u00fcr zuk\u00fcnftige Wertentw\u0131cklungen. Es kann daher nicht garantiert, zugesichert oder gew\u00e4hrleistet werden, dass ein Portfolio die in der Vergangenheit erzielte Wertentwicklung auch in Zukunft erreichen wird. Eventuelle Ertr\u00e4ge aus Investitionen unterliegen Schwankungen; der Preis oder Wert von Finanzinstrumenten, die in dieser Unterlage beschrieben werden, kann steigen oder fallen. lm \u00dcbrigen h\u00e4ngt die tats\u00e4chliche Wertentwicklung eines Portfolios vom Volumen des Portfolios und von den vereinbarten Geb\u00fchren und fremden Kosten ab. Bei den in dieser Unterlage eventuell enthaltenen Modellrechnungen handelt es sich um beispielhafte Berechnungen der m\u00f6glichen Wertentwicklungen eines Portfolios, die auf verschiedenen Annahmen (z. B. Ertrags- und Volatilit\u00e4tsannahmen) beruhen. Die tats\u00e4chliche Wertentwicklung kann h\u00f6her oder niedriger ausfallen &#8211; je nach Marktentwicklung und dem Eintreffen der den Modellrechnungen zugrunde liegenden Annahmen. Daher kann die tats\u00e4chliche Wertentwicklung nicht gew\u00e4hrleistet, garantiert oder zugesichert werden.<br><br>F\u00fcr die Einhaltung der angestrebten Wertuntergrenze kann weder die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) noch ein anderes mit ihr verbundenes Unternehmen eine rechtliche Garantie oder Gew\u00e4hr abgeben. Daher sollten sich Investoren bewusst sein, dass m\u00f6glicherweise in dieser Unterlage genannte Wertsicherungskonzepte keinen vollst\u00e4ndigen Verm\u00f6gensschutz bieten k\u00f6nnen. Die KVG kann somit nicht garantieren, zusichern oder gew\u00e4hrleisten, dass das Portfolio die vom Investor angestrebte Entwicklung erreicht, da ein Sonderverm\u00f6gen stets Risiken ausgesetzt ist, welche die Wertentwicklung des Portfolios negativ beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen und auf welche die KVG nur begrenzte Einflussm\u00f6glichkeit hat. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Antecedo darf\/d\u00fcrfen diese Unterlage, davon gefertigte Kopien oder Teile davon nicht ver\u00e4ndert, kopiert, vervielf\u00e4ltigt oder verteilt werden. Mit der Entgegennahme dieser Unterlage erkl\u00e4rt sich der Empf\u00e4nger mit den vorangegangenen Bestimmungen einverstanden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/aktuelles\/publikation\/newsletter-oktober-2023.html\/?file=files\/antecedo\/artikel\/publikationen\/Antecedo%20Newsletter%20Q3_2023.pdf\">PDF laden<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass wir heute in krisenhaften Zeiten leben, ist mittlerweile zur allgemeinen Erkenntnis geworden. Als Asset Manager k\u00f6nnen wir an dieser Entwicklung nur wenig \u00e4ndern, wir k\u00f6nnen uns aber darauf einstellen.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":133,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[16],"class_list":["post-113","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-publikationen","tag-newsletter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=113"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":125,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/113\/revisions\/125"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/133"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antecedo.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}